Klinik für Anästhesie
Die Klinik für Anästhesie versorgt das gesamte operative Spektrum des Sana Gelenk- und Rheumazentrums im stationären wie im ambulanten Bereich.
Folgende Anästhesieverfahren werden angewandt:
- Intravenöse Anästhesien und begleitende Überwachung bei kurzen und unkomplizierten Eingriffen
- Allgemeinanästhesien (Kehlkopfmasken oder endotracheale Intubation)
- Regionalanästhesien (Teilnarkosen) der oberen und unteren Katheteranlage (Plexusanästhesien der oberen und unteren Extremitäten)
- Spinal- und Periduralanästhesien
- Postoperative Schmerztherapie im Aufwachraum

Die Auswahl des Narkoseverfahrens erfolgt weitgehend patientenorientiert nach den Wünschen des Patienten, sofern nicht zwingende medizinische Gründe ein bestimmtes Narkoseverfahren bedingen. Bei Operationen mit größeren Blutverlusten wird im Operationssaal sowie im Aufwachraum das Verfahren der maschinellen Autotransfusion (MAT) eingesetzt. Dabei wird während und nach der Operation mittels eines speziellen Autotransfusionsgerätes das Blut der Patienten gesammelt und nach Wiederaufbereitung retransfundiert. Auf diese Weise kann häufig auf Fremdbluttransfusionen verzichtet werden.
In der Sprechstunde der Anästhesieambulanz von Chefarzt Dr. med. Helmut Neuhierl werden die Patienten der rheumaorthopädischen Ambulanzen für die ambulanten Operationstermine aufgeklärt und ggf. zusätzliche haus- oder fachärztliche Untersuchungen angefordert. Multimorbide Patienten werden in enger Rücksprache mit den Operateuren auf ihre Narkose- bzw. OP-Fähigkeit beurteilt.



