Rheumatische Erkrankungen
Entzündlich rheumatische Erkrankungen betreffen 1 bis 2 % der Menschen in unserer Bevölkerung und verlaufen zu einem großen Teil chronisch. Die häufigste entzündliche Gelenkkrankheit ist die Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis), die mit einer Häufigkeit von 0,5 bis 1 % vorkommt.

Schwellung des Kniegelenks - anfangs meist schmerzlos. Ohne Therapie kann es zu Zerstörungen der Gelenkanteile kommen.
Der nicht-entzündliche Gelenkrheumatismus wird von der Arthrose dominiert, dem "Gelenkverschleiß". Dabei kommt es zur Schädigung des Gelenkknorpels, die im Alter über 70 Jahren bis zu 80 % der Menschen betrifft.
Der entzündliche Weichteilrheumatismus, der die Kollagenosen und Vaskulitiden umfasst, ist deutlich seltener als der entzündliche Gelenkrheumatismus. Diese Erkrankungen können über die Gelenke hinaus eine Vielzahl von Organen schädigen und müssen deshalb frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden.
Der nicht-entzündliche Weichteilrheumatismus, der in erster Linie Sehnen, Bänder und Muskeln betrifft, tritt häufig zusammen mit der Arthrose auf. Daneben gibt es aber auch Erkrankungen, die chronische Muskel- und Weichteilschmerzen verursachen, ohne dass eine sichtbare Gewebeschädigung besteht.

An der Hand haben die Entzündungen bereits zu erheblichen Fehlstellungen und Beeinträchtigungen geführt.
Entzündungs-Rheumatismus
- Entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
Arthritis: Gelenkentzündung
Spondylitis: Wirbelsäulenerkrankung - Entzündlicher Weichteilrheumatismus
Kollagenose: Bindegewebserkrankung
Vaskulitis: Gefäßentzündung
Nicht-Entzündlicher Rheumatismus
- Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen
Arthrose: Gelenkverschleiß
Bandscheiben / Wirbelgelenkverschleiß - Nicht-Entzündlicher Weichteilrheumatismus
Verschleiß an Sehnen, Bändern usw.
Fibromyalgie u.a.



