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Impingement / Rotatorenmanschette

Schultererkrankung galten bis vor wenigen Jahren als Domäne der konservativen Behandlung. Inzwischen haben sich die Operationstechniken, insbesondere die minimal invasive und arthroskopische Verfahren immens entwickelt.

Als beweglichstes Gelenk des menschlichen Körpers spielt bei der Schulter eine intakte Muskulatur (Rotatorenmanschette) eine ganz zentrale Rolle. Die Schulter ist ein hauptsächlich muskulär geführtes Gelenk. Die Muskulatur ist für eine gute Zentrierung des Oberarmkopfes in der Pfanne verantwortlich. Verletzungen der Muskulatur führen zu einem höher Treten des Oberarmkopfes, die Zentrierung geht verloren. Es entsteht eine Enge zwischen Oberarmkopf und Schulterdach (Impingement). Diese Enge begünstigt Entzündungszustände, z.B. des dazwischen liegenden Schleimbeutels der Schulter.

Die Entzündung führt letztendlich zu einer weiteren Zerstörung der Rotatorenmanschette und damit zu einem meist schmerzhaften Funktionsverlust der Schulter.

Das Röntgenbild gibt erst in einem späteren Stadium Aufschluss auf eine Beteiligung des Schultergelenkes, da sich die entzündlichen Prozesse vor allem im Weichteilgewebe der Schulter abspielen. Die Ultraschalldiagnostik und die Kernspintomographie können mit entsprechender Erfahrung einen guten Einblick über den Zustand des Gelenkes, insbesondere seiner Weichteile liefern. Deswegen sollten diese Verfahren bereits frühzeitig in der Diagnostik eingesetzt werden, um so eine Beteiligung und drohende Zerstörung des Schultergelenkes erkennen zu können.

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