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Rheumatoide Vaskulitis

Die Rheumatoide Vaskulitis ist die sekundäre Vaskulitis, die im Rahmen der Rheumatoiden Arthritis auftreten kann. Sie betrifft nur eine Minderheit der Arthritispatienten, in erster Linie solche mit schwerem und langjährigem Krankheitsverlauf. Einbezogen sind vorzugsweise kleine und mittelgroße Blutgefäße.

Purpura - kleinherdiger Hautausschlag ein mögliches Frühzeichen einer Rheumatoiden Vaskulitis

Die häufigsten klinischen Zeichen sind eine Hautvaskulitis sowie entzündliche Veränderungen am Nervensystem mit Gefühlsstörungen und u.U. Lähmungen an den Armen und Beinen. Zudem können kritische Durchblutungsstörungen an den Finger- und Zehenspitzen auftreten. Von den inneren Organen werden in erster Linie das Herz und das Gehirn einbezogen.

Die Rheumatoide Vaskulitis gehört zu den bedrohlichsten Folgeerkrankungen der Rheumatoiden Arthritis. Frühe Diagnose und umgehender Therapiebeginn sind besonders wichtig, um schweren Vaskulitisverläufen vorzubeugen. Wichtige Frühzeichen der Vaskulitis sind Purpura - kleinherdige Hautausschläge durch Entzündung der kleinen Hautgefäße, andere entzündliche Hautausschläge, vor allem an den Unterschenkeln, Nagelfalzeinblutungen, Blutungen unter den Finger- oder Zehennägeln und rasch fortschreitende Gefühlsstörungen an den Füßen, Unterschenkeln oder Händen.

Nagelfalzinfarkt

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